Wärme aus Erde und Luft

Mit modernen Systemen kann Wärme mit geringem Energieaufwand direkt aus der Umgebung gewonnen und auf fossile Brennstoffe vollständig verzichtet werden. Aktuell wird zwischen drei Wärmepumpe-Verfahren unterschieden:

Grundwasser eignet sich dank der fast konstanten Temperatur für die Energiegewinnung, Oberflächengewässer können ebenfalls genutzt werden. Wasser-Wasser-Wärmepumpen erreichen Arbeitszahlen von 3,5 bis 4,5 (aus 1 KWh Energie resultieren 3,5 KWh Wärme).

Mit der Sole-Wasser-Wärmepumpe lässt sich die in der Erde gespeicherte Energie nutzen. Zu diesem Zweck werden eine oder mehrere Sonden mittels Bohrung bis 150 Meter vorgetrieben (Arbeitszahlen von 3,0 bis 3,5).

Umgebungsluft ist immer verfügbar und lässt sich technisch einfach als Wärmequelle nutzen. Die Arbeitszahl hängt von der Vorlauf- und der Umgebungslufttemperatur ab und beträgt zwischen 2,5 bis 3,0. Luft-Wärmepumpen erfordern keine besonderen Bewilligungen, für Wasser-Wasser- und für Sole-Wasser-Wärmepumpen erteilt der Kanton die erforderlichen Bewilligungen.